Lawinentod

Bei einem Lawinenabgang am Feldberg kommt ein Mann ums Leben. Was zunächst als tragischer Unfall erscheint, erweist sich im weiteren Verlauf des Romans als Mord. „Goodwood-Waldernews“ heißt die Redaktionsplattform, für die Lokalreporter Alfred stets auf der Suche nach Neuigkeiten aus dem Hochschwarzwald ist. Seine Recherchen nützen oder behindern mitunter die Arbeit der Freiburger Kriminalpolizei. Der neue Fall führt Alfred auf ungewohntes Terrain: Obwohl der Hochschwarzwälder noch nie auf Skiern gestanden hat, muss er diesmal auf die Piste..

Auch diesmal sind Örtlichkeiten, Personen und Hintergründe nur zum Teil Erfindung. Etliche Protagonisten gibt es wirklich.

Wie immer lässt Roland Weis seine von menschlichen Schwächen nicht gefeite Hauptfigur Alfred atemlos und kopflos durch die Ereignisse taumeln und erzählt mit schnoddrigem Augenzwinkern und fundiertem Ortswissen erneut eine haarsträubende Kriminalsatire. Sie findet ihren rasanten Höhepunkt beim "Wächtensprung" an der Seebuck-Wächte. Allerdings springt kein Skifahrer, sondern es springt unfreiwillig Alfred, und zwar mit einem abenteuerlichen Untersatz ... 

Alfreds 12. Fall. Lawinentod, 284 Seiten, 16 Euro.