Kurzexposé Band 5
Das Jahr 1534.
Cusco, Peru
Peru ist von Francisco Pizarro und Hernando de Soto zwar erobert und unterdrückt, aber noch lange nicht befriedet. Und auch noch nicht ausgeplündert. Die Sage vom Goldland El Dorado macht unter den Eroberern die Runde. Immer wieder ziehen deshalb wagemutige Konquistadoren in die entlegensten Regionen des neuentdeckten Kontinents, um dieses sagenhafte Goldland zu finden.
Der Veteran Rodrigo Sanchez schließt sich einer solchen Expedition an. Angeführt von Gonzalo Pizarro und Francisco Orellana führt diese Expedition über die Anden ins Amazonastiefland. Die Spanier befahren mit selbstgebauten Schiffen erstmals den Amazonas von der Quelle bis zur Mündung.
Gleichzeitig dringen portugiesische Abenteurer von der brasilianischen Küste immer tiefer ins Amazonasland ein. Auch sie sind auf der Suche nach El Dorado. Treibende Kraft ist Pedro Sanchez, ein jüngerer Bruder von Rodrigo. Zusammen mit dem erblindeten Kapitän Pablo Perez wagt er die Befahrung des Amazonas flussaufwärts.
Unterdessen vermutet Hernando de Soto das Goldland im Norden und führt eine weitere Expedition ins Mündungsgebiet des Mississippi. Dort stößt er auf den Franziskanermönch Miguel Sanchez, einen weiteren Bruder Rodrigos. Bald zehn Jahre hat er als Wunderheiler und Gefangener bei Indianerstämmen gelebt. Die Rückkehr nach Spanien führt ihn über Kuba, wo die reiche Witwe Isabella Pinzon noch immer ihrer großen Liebe Pablo Perez nachtrauert.
So verknüpfen sich mit der Entdeckungs- und Eroberungsgeschichte in der Neuen Welt noch einmal die Schicksale aller Protagonisten zu einem überraschenden Finale